Zahn-Transplantation
Die autogene Zahntransplantation (autoTX) ist eine relativ alte, jedoch nicht so bekannte Methode für den Ersatz verlorener oder nicht angelegter Zähne. Dabei kommt der Beachtung der chirurgischen Technik sowie der richtigen Indikationsstellung eine entscheidende Bedeutung für die Prognose der Zähne zu.
Hauptindikation ist die autogene Zahntransplantation (autoTX) von Weisheitszähnen in das durch Zahnverlust verursachte Lückengebiss in Ober- und Unterkiefer, gefolgt von der autoTX von verlagerten Schneidezähnen und Prämolaren.
Unabhängig von der Altersgruppe (Hauptaltersgruppe zwischen 15-30 Jahre) und Lokalisation ist die autogene Zahntransplantation eine erfolgversprechende und sehr wirtschaftliche Therapie zur Behandlung des Lückengebisses. Die Zehnjahreserfolgsraten bei der autogenen Transplantation liegen bei über 80%.
Pressemitteilungen und medizinische Berichte
Autogene Zahntransplantation -
Technik mit großem Potenzial
Ein Kursbericht von Dr. Markus Thoma, München
Die autogene Zahntransplantation
Ein Artikel von Dirk Nolte, Karsten Hinrichs, Stefan Lange
Autogene Milchzahntransplantation
Ein Artikel von Dirk Nolte et al.
Vor- und Nachteil der autogenen (eigenen) Zahntransplantation gegenüber der Implantation von künstlichen Implantaten
Autogene Zahntransplantate
+ gute Prognose + kostengünstig + auch für Jugendliche geeignet + osteoinduktives Potential - anfällig für Karies - nicht in allen Kieferregionen einsetzbarKünstliche Implantate
+ sehr gute Prognose + kein Kariesbefall + in allen Kieferregionen einsetzbar - teuer - nur Erwachsene (>16 Jahre) - kein osteoinuktives Potential
Röntgenbild (OPG) und intraoraler Befund bei einer 25-jährigen Patientin vor (A)
und nach (B) autogener Transplantation des Zahns 38 36.
(C) zeigt den intraoralen Befund drei Jahre nach Transplantation.
Ein weiteres Wurzelwachstum war bei dieser Patientin auch in späteren Jahren nicht nachweisbar. Der Zahn ist nach wie vor ohne klinische Beschwerden.