Dr. Dr. Robert Linsenmann - Prof. Dr. Dr. Dirk Nolte | Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Zahn-Transplantation

Die autogene Zahntransplantation (autoTX) ist eine relativ alte, jedoch nicht so bekannte Methode für den Ersatz verlorener oder nicht angelegter Zähne. Dabei kommt der Beachtung der chirurgischen Technik sowie der richtigen Indikationsstellung eine entscheidende Bedeutung für die Prognose der Zähne zu.

Hauptindikation ist die autogene Zahntransplantation (autoTX) von Weisheitszähnen in das durch Zahnverlust verursachte Lückengebiss in Ober- und Unterkiefer, gefolgt von der autoTX von verlagerten Schneidezähnen und Prämolaren.

Unabhängig von der Altersgruppe (Hauptaltersgruppe zwischen 15-30 Jahre) und Lokalisation ist die autogene Zahntransplantation eine erfolgversprechende und sehr wirtschaftliche Therapie zur Behandlung des Lückengebisses. Die Zehnjahreserfolgsraten bei der autogenen Transplantation liegen bei über 80%.

Pressemitteilungen und medizinische Berichte

Autogene Zahntransplantation - Technik mit großem Potenzial
Ein Kursbericht von Dr. Markus Thoma, München

Die autogene Zahntransplantation
Ein Artikel von Dirk Nolte, Karsten Hinrichs, Stefan Lange

Autogene Milchzahntransplantation
Ein Artikel von Dirk Nolte et al.

Vor- und Nachteil der autogenen (eigenen) Zahntransplantation gegenüber der Implantation von künstlichen Implantaten

Autogene Zahntransplantate

+ gute Prognose + kostengünstig + auch für Jugendliche geeignet + osteoinduktives Potential - anfällig für Karies - nicht in allen Kieferregionen einsetzbar

Künstliche Implantate

+ sehr gute Prognose + kein Kariesbefall + in allen Kieferregionen einsetzbar - teuer - nur Erwachsene (>16 Jahre) - kein osteoinuktives Potential
intraoraler Befund vor OP Röntgenbild (OPG) und intraoraler Befund bei einer 25-jährigen Patientin vor (A)
intraoraler Befund direkt nach OP und nach (B) autogener Transplantation des Zahns 38 36.
intraoraler Befund 3 Jahre nach OP (C) zeigt den intraoralen Befund drei Jahre nach Transplantation.

Ein weiteres Wurzelwachstum war bei dieser Patientin auch in späteren Jahren nicht nachweisbar. Der Zahn ist nach wie vor ohne klinische Beschwerden.