Rhinoplastik
Rhinoplastik bzw. Nasenkorrektur bezeichnet eine operative Korrektur der äußeren Nasenform. Durch einen operativen Eingriff kann die Größe der Nase verändert werden, die Form des Nasenrückens, der Nasenflügel und der Nasenspitze angepasst werden. Atembehinderungen können bei einer Nasenkorrektur ebenfalls mitkorrigiert werden, da Form und Funktion in direkten Zusammenhang stehen.
Operativer Eingriff
Eine Nasenkorrektur wird, abhängig von der Komplexität des Eingriffes, meist in Vollnarkose durchgeführt, gelegentlich auch in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf. Über einen Schnitt im Bereich des Nasensteges wird die Haut vom Knochen/Knorpelgerüst der Nase abgehoben und daraufhin geformt.
Eine zu lange Nase kann dann gekürzt bzw. eine Nasenspitze neu modelliert werden und bei einer Höckernase wird so das überschüssige Knorpel- und Knochengerüst abgetragen. Korrekturen der Nasenspitze können durch Knorpeltransplantate von der Nasenscheidewand korrigiert werden. Unebenheiten werden durch körpereigenes Füllmaterial ausgeglichen. Bei einer schiefen Nase werden meist alle Fehlstellungen des Knorpel- und Knochengerüstes gelöst und anschliessend ästhetisch in Form gebracht.
Nach dem Eingriff werden die Schnitte vernäht, Tamponaden in die Nasenlöcher eingelegt und vorbeugend gegen Blutergüsse und Schwellungen werden ein Pflasterverband und evtl. darüber eine Nasenschiene angelegt.
Nach der Operation
Die Tamponaden kommen werden nach 1-2 Tagen entfernt. Die Schiene und Fäden werden nach etwa 7 Tagen entfernt. In den ersten Tagen sollte man sich allgemein schonen und das Gesicht kühlen. Kein seitliches Schlafen für ca. 4-6 Wochen, am besten auf dem Rücken mit höherem Kopfteil liegen. Sport bzw. sämtliche anstrengenden Aktivitäten sollten für 4 Wochen vermieden werden.
Die kleinen Blutergüsse sind meist nach 1-2 Wochen verschwunden. Kleine Schwellungen können mehrere Monate anhalten und durch Massage vermindert werden. Das Endergebnis ist nach einem halben Jahr zu beurteilen.