Dr. Dr. Robert Linsenmann - Prof. Dr. Dr. Dirk Nolte | Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Faltenbehandlung

Bei Mimikfalten können mittels Faltenunterspritzungen ausgezeichnete Resultate erzielt werden. Je nach Anwendungsfall werden dabei Transplantationen der eigenen Haut, eigenem Fett oder Faltenunterspritzungen durchgeführt.

Botox

Speziell bei Mimikfalten im Bereich von Stirn und Augen bietet sich alternativ auch die Behandlung mit Botulinum Toxin A an. Botox wird mit einer feinen Kanüle gezielt in einzelne Muskelstränge injiziert. Mit diesem Gift wird die Muskulatur meist im Stirnbereich gelähmt und sichtbar geglättet. Die Wirkung tritt erst nach einigen Tagen ein und hält ca. 6 Monate.

Die mimische Muskulatur im behandelten Bereich bleibt für ein halbes Jahr betäubt. Der Behandlungseffekt entwickelt sich innerhalb von einigen Tagen und hält etwa ein halbes Jahr an.

Unterspritzungen mit körpereigenem Material

Die Entnahme und die gleich anschließende Transplantation des eigenen Gewebes werden meist in einer Operation vorgenommen. Das Ergebnis ist sofort sichtbar und er behandelte Bereich weist eventuell leichte Schwellungen auf, die am nächsten Tag wieder verschwunden sind.

Schwellung treten bei Unterspritzungen mit körpereigenem Material seltener auf als bei künstlichen Materialen wie Kollagen. Typische Anwendungsbereiche für eine Faltenunterspritzung sind Stirnfalten, Zornesfalten zwischen den Augenbrauen, Krähenfüße, Nasolabialfalten und Knitterfältchen um den Mund.

Meist wird mit körperidentischen Substanzen unterspritzt, wie zum Beispiel Kollagen oder Hyaluronsäure, die der Körper mit unterschiedlicher Geschwindigkeit selbstständig wieder abbaut.

Als Entnahmestellen eignen sich die Hautstellen, bei denen normalerweise die Lederhaut des Menschen dicker ist, z.B. Gesäß und Rücken.

Risiken

Nervenstränge können verletzt werden und damit eine unnatürliche Mimik verursachen und speziell mit der Botulinum Toxin A Behandlung können außerdem unerwünschte Muskellähmungen bewirkt werden, die zum Herunterhängen der Lider oder Brauen führen.

Skin-Resurfacing

Sogenannte "Leber-" (Alters)flecken oder kleine Fältchen können mit dem Laser behandelt werden. Vor dem Eingriff muß die Art der Hautveränderung (da es sich auch um einen Hautkrebs handeln könnte) geklärt werden.

Eine unregelmäßige Haut mit feinen Sonnenfältchen oder Aknenarben kann der Mund-Kiefer-Gesichtschirurg mit Hilfe verschiedener Laser korrigieren (Laser-Skin-Resurfacing). Bei diesem Verfahren werden die oberen geschädigten Hautschichten bis auf den tausendstel Millimeter genau abgetragen, damit sich jüngere und entsprechend glattere Haut neu bildet. Gleichzeitig werden die Kollagenfasern in den tieferen Hautschichten zur Regeneration angeregt.

Bei feinen Mimikfältchen, zum Beispiel um den Mund, bietet sich ein medizinisches Peeling oder die mechanische Abschleifung des Hautbereichs (Dermabrasion) an.